Haupttypen von Flanschdichtungen
Nichtmetallische Dichtungen
Typische Materialien: Gummi, Polytetrafluorethylen (PTFE), asbestfreie Fasern (Gummi-Asbest).
Hauptanwendungen und Merkmale:
Gummi-Asbestdichtungen waren einst eine gängige Wahl und wurden häufig in Wasser-, Luft-, Dampf-, Säure- und Alkalimedien eingesetzt.
Für Anwendungen mit Korrosionsbeständigkeit weisen PTFE-Dichtungen eine ausgezeichnete chemische Stabilität auf.
Halbmetallische Dichtungen
Typische Werkstoffe: Metallband + mit Graphit/Asbest/PTFE gefülltes Band (gewickelt), metallummantelter nichtmetallischer Kern, flexible Graphit-Verbunddichtung.
Hauptanwendungen und Merkmale:
Metallwickeldichtungen vereinen die Festigkeit von Metall und die Elastizität von Nichtmetallen und eignen sich daher ideal für hohe Temperaturen, hohen Druck und wechselnde Betriebsbedingungen. Sie sind daher in der Petrochemie, der chemischen Industrie und anderen Branchen die gängigste Wahl.
Für hohe Dichtungsanforderungen, wie z. B. metallene gezahnte/gewellte Ringdichtungen, werden sie in Rohrleitungen oder Druckbehältern mit höherem Druck und höherer Temperatur eingesetzt.
Metalldichtungen
Typische Werkstoffe: Baustahl, Edelstahl, Kupfer, Monel-Legierung.
Hauptanwendungen und Funktionen:
Extrembedingungen: Einsatz in Hochtemperatur-, Hochdruck- und stark korrosiven Medien.
Sie bieten zwar eine ausgezeichnete Dichtungsleistung, stellen aber extrem hohe Anforderungen an die Bearbeitungsgenauigkeit der Flanschdichtfläche und an die Montage und sind teuer.
Bei der Auswahl von Dichtungen müssen zahlreiche Faktoren umfassend berücksichtigt werden. Im Kern geht es um vier wichtige Punkte: „Medium, Druck, Temperatur und Flansch"
Mediumeigenschaften: Bei korrosiven Medien (wie Säuren und Laugen) muss das Dichtungsmaterial korrosionsbeständig sein.
Betriebsdruck und -temperatur: Bei hohen Temperaturen und hohem Druck müssen Dichtungen aus Metall oder Halbmetall ausgewählt werden, die diesen Temperaturen und Drücken standhalten können.
Flanschdichtflächentyp: Unterschiedliche Flanschoberflächen (z. B. erhöhte Dichtfläche RF, Nut- und Federdichtfläche MFM, Nut- und Federdichtfläche TG) müssen mit spezifischen Dichtungstypen abgestimmt werden.
Weitere Faktoren: Vibrationen, häufige Temperatur- und Druckschwankungen, die Notwendigkeit häufiger Demontage und das Kostenbudget müssen ebenfalls berücksichtigt werden.
Gesamt,
Für niedrige Drücke und gängige Medien (Wasser, Luft, Niederdruckdampf): Nichtmetallische Dichtungen, wie z. B. Gummi- oder PTFE-Dichtungen, werden aufgrund ihrer hohen Kosteneffizienz bevorzugt.
Für mittlere bis hohe Drücke, hohe Temperaturen oder komplexe Betriebsbedingungen (Pipelines in der Erdöl-, Chemie- und Energieindustrie): Halbmetallische Dichtungen, insbesondere metallgewickelte Dichtungen, sind die gebräuchlichste und zuverlässigste Wahl.
Bei extrem hohen Temperaturen und Drücken oder stark korrosiven Bedingungen sollten metallische Dichtungen (wie z. B. Well- oder Ringdichtungen) in Betracht gezogen werden. Wichtig ist dabei jedoch, auf die korrekte Flanschpassung und die ordnungsgemäße Installation zu achten.

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Veröffentlichungsdatum: 15. Januar 2026



